Titel:

Der Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild

Beschreibung:  Kurze Erklärung geo- und heliozentrisches Weltbild. Kurzbiographien: Nikolaus Kopernikus, Galileo Galilei... Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Autor:Florian Albert
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ISBN: 3527407936   ISBN: 3527407936   ISBN: 3527407936   ISBN: 3527407936 
 
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Die Wandelung vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild



1. Kurze Erklärung geo- und heliozentrisches Weltbild

2. Die Wandlung vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild

3. Kurzbiographien:
Nikolaus Kopernikus
Galileo Galilei
Johannes Kepler
Isaac Newton

4. Auswirkungen auf die Gesellschaft




1. Kurze Erläuterung geo- und heliozentrisches Weltbild

Geozentrisch: griechisch: auf die Erde als Mittelpunkt bezogen

Heliozentrisch: griechisch: auf die Sonne als Mittelpunkt bezogen; heliozentrisches Weltbild von Kopernikus gelehrtes System mit der Sonne als Weltmittelpunkt.



2. Die Wandelung vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild

Die Geschichte der Astronomie nahm im 16. Jahrhundert in Folge der Beiträge des polnischen Astronomen Nikolaus Kopernikus eine dramatische Wende. Nach seinen Studien an der Universität Kraków, die damals ein weltberühmtes Lehrzentrum für die mathematischen Fächer war, ging er 1496 nach Italien. Den größten Teil seines Lebens verbrachte Kopernikus mit Astronomie und entwarf einen neuen Sternenkatalog nach seinen persönlichen Beobachtungen. Kopernikus setzte sich kritisch mit der ptolemäischen Theorie eines geozentrischen Universums auseinander. Er wählte beispielsweise anstelle der Erde die Sonne als Zentralgestirn. Allerdings gelang es ihm nicht, mit seinem System bessere Voraussagen zu gewinnen, was u. a. Tycho Brahe dazu veranlasste, es zu verwerfen. Erst die Einführung der Ellipsenbahnen durch Johannes Kepler verhalfen dem heliozentrischen System zum Durchbruch.

Das kopernikanische System wurde von kirchlicher Seite angegriffen, das Werk später auf den Index gesetzt. Galileo Galilei fand Beweise, die es untermauerten. Schon lange bewunderte der italienische Mathematiker und Physiker die Arbeit von Kopernikus. Die Möglichkeit, die kopernikanische Theorie zu überprüfen, bot sich mit der Erfindung des Teleskops. Galilei baute 1609 einen kleinen Refraktor, richtete ihn gegen den Himmel und entdeckte die Venusphasen, die darauf hinwiesen, dass dieser Planet um die Sonne kreist. Er entdeckte auch vier Monde, die um den Jupiter kreisten. In der Überzeugung, dass wenigstens einige Himmelskörper nicht um die Erde kreisen, begann er das kopernikanische System in Wort und Schrift zu unterstützen. Seine offene Parteinahme für Kopernikus führte zu einem offenen Konflikt mit den Kirchenbehörden. 1633 zitierte man Galilei nach Rom vor ein Tribunal der Inquisition. Obwohl der Gelehrte – teilweise unter Folter – gezwungen wurde, seine Annahmen und Schriften zu widerrufen, konnte die Theorie nicht unterdrückt werden.

Das Kopernikanisches System war ein Modell des Sonnensystems mit der Sonne als Zentrum. Das kopernikanische System ist eine Weiterentwicklung und Zusammenfassung der Theorien, nach denen sich die Planeten auf Umlaufbahnen um die Sonne bewegen, dass die Erde einer dieser Planeten ist und dass sie sich einmal pro Tag von Westen nach Osten um ihre Nord-Süd-Achse dreht. Diese Hypothesen ersetzten das ptolemäische System, das bis dahin die vorherrschende astronomische Theorie war. Die Veröffentlichung des kopernikanischen Systems regte weitere astronomische und mathematische Untersuchungen an und war die Grundlage für wichtige Entdeckungen durch den deutschen Astronomen Johannes Kepler und den englischen Physiker Isaac Newton.

  
Astronomie und Astrophysik: Ein Grundkurs
von Alfred Weigert,
Heinrich J. Wendker,
Lutz Wisotzki
Siehe auch:
Astronomie: Die kosmische Perspektive
Einführung in die moderne Kosmologie
Astronomie in Theorie und Praxis: Kompendium...
Einführung in die Extragalaktische Astronomie...
Der neue Kosmos: Einführung in die Astronomie un...
Einführung in die Relativitätstheorie
 
   
 
     
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Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Florian Albert zur Verfügung gestellt.

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